Marte Meo-Methode auf Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren MKK 21 March 2012

Marte Meo | Altenpflege | Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

[Hanau, 09.03.12] Das Motto des diesjährigen Jahresempfangs der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises lautete »…aus eigener Kraft«. Was sich dahinter verbirgt, ist eine Methode, mit der es gelingen kann, Beziehung unter ungleichen Ausgangsvoraussetzungen herzustellen. Die »Marte Meo-Methode« wurde von keiner Geringeren als der Begründerin selbst, der Hölländerin Maria Aarts, vorgestellt. Gemeinsam mit Geschäftsführer Dieter Bien, begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende des kreiseigenen Unternehmens, Dr. André Kavai, zum »Treffpunkt Alter 2012« im Blauen Saal des Hanauer Wohnstifts die weit über 250 Gäste. Unter der Moderation von Tim Frühling vom Hessischen Rundfunk gab es neben fachlichen Themen aber auch viel Unterhaltung.

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Zum fachlichen Höhepunkt der Veranstaltung gehörte unzweifelhaft der Beitrag von Maria Aarts. Sie gab den Gästen einen ersten Einblick in das von ihr entwickelte Konzept, dessen Grundlage die Frage ist, was Menschen mit eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten im Alltag benötigen, um sich sicher und als Person wahrgenommen zu fühlen und auf dieser Basis ihre noch vorhandenen Fähigkeiten in einem größtmöglichen Maß nutzen zu können. Anders ausgedrückt: Wie kann es gelingen, Beziehung unter sehr ungleichen Ausgangsvoraussetzungen herzustellen? Maria Aarts beantwortete diese Frage aber nicht abstrakt. Sie zeigte vielmehr, wie es mit Hilfe von Videos gelingt, ganz konkret zu erfassen, wo und wie dies im alltäglichen Miteinander möglich ist.
Dabei machte sie deutlich, dass es die einfachen, kleinen, alltäglichen Gesten und Handlungen sind, mit denen Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten vermittelt werden, die den Betroffen helfen, sich verstanden zu fühlen und die Welt zu verstehen. Durch die Videodarstellung wird dieses – oft intuitiv angewandte – Verhalten bewusst und damit nutzbar gemacht. »Dies stärkt,« so Maria Aarts in ihrem Vortrag, »auch die Selbstwahrnehmung der Bezugspersonen und bietet die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.« Das Konzept zeichnet sich durch Alltagsbezug, leichte Anwendbarkeit und gute Verständlichkeit aus. Aarts machte auch deutlich, dass auch Angehörigen auf diese Weise ein gutes Bild von den eigenen Fähigkeiten und den Bedürfnissen des Erkrankten vermittelt werden kann.

Quelle: Copyright © Osthessen-News und andere Urheber 2000-2012
Ein Projekt von unabhängigen Journalisten in Fulda.

Photo: Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. André Kavai bedankte sich bei der Begru?nderin der Marte Meo Methode, Maria Aarts aus den Niederlanden, fu?r deren Vortrag.

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