Werde, der du bist, aus eigener Kraft: Maria Aarts referierte bei 16 October 2017

Wie kann man ein Kind darin unterstützen, ein starkes Kind zu werden? Maria Aarts, die Gründerin der MarteMeo-Methode, hat beim dritten Fachtag Kindertagespflege im Propsteihaus Antworten auf diese Frage gegeben. Die Holländerin vermittelte, wie man auf einfache Art und Weise kommuniziert und damit Entwicklungsprozesse insbesondere bei Kleinkindern begleiten und fördern kann. Das teilte der Landkreis Fulda in einer Pressemitteilung mit, die Sie nun im Wortlaut lesen. Basis der von Maria Arts begründeten MarteMeo-Methode („aus eigener Kraft“) ist das aufmerksame Beobachten von Interaktionen, beispielsweise zwischen Kindern, Kindern und Eltern oder zwischen Kindern und Kindertagespflegepersonen/Erziehern. Dazu benutzt Aarts Videoaufnahmen, die eine detaillierte Analyse ermöglichen. „Wenn Kinder stören, wenn sie hyperaktiv oder isoliert sind, beobachten wir, welche Fähigkeiten das Kind noch nicht entwickelt hat, und schauen, mit welcher Unterstützung sie das Kind entwickeln könnte.“ Anhand kurzer Videoaufnahmen wurde deutlich, dass Zeit nicht der entscheidende Faktor für gelungene Kommunikation ist, sondern die Fähigkeit, dem Kind zu folgen und ihm Wörter für die Dinge zu geben, die es erlebt oder fühlt. Wörter seien wichtig, damit das Kind wisse, was es tue, um seiner eigenen Initiative zu vertrauen, so Aarts. „Marte Meo fängt dort an, wo die Kinder sind, und nicht dort, wo man sie haben möchte. Es geht darum, ein neues Selbstbild zu entwickeln. Wir zeigen Eltern nicht die Probleme ihres Kindes, sondern laden Eltern ein, die Möglichkeiten kennenzulernen, mit denen sie ihr Kind unterstützen können“, verdeutlichte die Holländerin den Grundgedanken der Methode, die inzwischen in mehr als 50 Ländern weltweit angewendet wird. Aarts erklärte, wie man die Feinzeichen in der Interaktion zwischen Eltern und Säugling erkennen kann, wie die MarteMeo-Methode in Kindertagesstätten umgesetzt wird, wie man das Tun der Kinder mit Worten begleitet und wie man die Spielfähigkeit von Kindern, deren Entwicklungsprozesse gestört sind, unterstützt. Sie ermutigte die Zuhörerinnen und Zuhörer, Interaktionsmomente zu nutzen, denn: „Die Menschen, die am meisten in der Interaktion mit Kindern sind, sind die Menschen, die Veränderungen bewirken können.“ Die rund 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtags folgten den Ausführungen mit großer Aufmerksamkeit. „Wir sind alle daran interessiert, dass die Entwicklung der Kinder gut gelingt. Und je mehr wir alle zusammenarbeiten, umso besser können wir unsere Arbeit tun“, betonte Edith Jordan, Leiterin des Fachdienstes Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt beim Landkreis Fulda. Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt hob in seinem Grußwort die Bedeutung von Kommunikation – insbesondere mit Kindern – hervor und dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Zeit und ihr Interesse. Sein Dank galt ebenfalls den Mitarbeiterinnen der Fachstelle Kindertagespflege von Stadt und Landkreis Fulda, die den Fachtag organisiert hatten.

Wie kann man ein Kind darin unterstützen, ein starkes Kind zu werden? Maria Aarts, die Gründerin der MarteMeo-Methode, hat beim dritten Fachtag Kindertagespflege im Propsteihaus Antworten auf diese Frage gegeben. Die Holländerin vermittelte, wie man auf einfache Art und Weise kommuniziert und damit Entwicklungsprozesse insbesondere bei Kleinkindern begleiten und fördern kann.

Das teilte der Landkreis Fulda in einer Pressemitteilung mit, die Sie nun im Wortlaut lesen. Basis der von Maria Arts begründeten MarteMeo-Methode („aus eigener Kraft“) ist das aufmerksame Beobachten von Interaktionen, beispielsweise zwischen Kindern, Kindern und Eltern oder zwischen Kindern und Kindertagespflegepersonen/Erziehern.

Dazu benutzt Aarts Videoaufnahmen, die eine detaillierte Analyse ermöglichen. „Wenn Kinder stören, wenn sie hyperaktiv oder isoliert sind, beobachten wir, welche Fähigkeiten das Kind noch nicht entwickelt hat, und schauen, mit welcher Unterstützung sie das Kind entwickeln könnte.“ Anhand kurzer Videoaufnahmen wurde deutlich, dass Zeit nicht der entscheidende Faktor für gelungene Kommunikation ist, sondern die Fähigkeit, dem Kind zu folgen und ihm Wörter für die Dinge zu geben, die es erlebt oder fühlt. Wörter seien wichtig, damit das Kind wisse, was es tue, um seiner eigenen Initiative zu vertrauen, so Aarts.

„Marte Meo fängt dort an, wo die Kinder sind, und nicht dort, wo man sie haben möchte. Es geht darum, ein neues Selbstbild zu entwickeln. Wir zeigen Eltern nicht die Probleme ihres Kindes, sondern laden Eltern ein, die Möglichkeiten kennenzulernen, mit denen sie ihr Kind unterstützen können“, verdeutlichte die Holländerin den Grundgedanken der Methode, die inzwischen in mehr als 50 Ländern weltweit angewendet wird.

Aarts erklärte, wie man die Feinzeichen in der Interaktion zwischen Eltern und Säugling erkennen kann, wie die MarteMeo-Methode in Kindertagesstätten umgesetzt wird, wie man das Tun der Kinder mit Worten begleitet und wie man die Spielfähigkeit von Kindern, deren Entwicklungsprozesse gestört sind, unterstützt. Sie ermutigte die Zuhörerinnen und Zuhörer, Interaktionsmomente zu nutzen, denn: „Die Menschen, die am meisten in der Interaktion mit Kindern sind, sind die Menschen, die Veränderungen bewirken können.“

Die rund 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtags folgten den Ausführungen mit großer Aufmerksamkeit. „Wir sind alle daran interessiert, dass die Entwicklung der Kinder gut gelingt. Und je mehr wir alle zusammenarbeiten, umso besser können wir unsere Arbeit tun“, betonte Edith Jordan, Leiterin des Fachdienstes Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt beim Landkreis Fulda.

Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt hob in seinem Grußwort die Bedeutung von Kommunikation – insbesondere mit Kindern – hervor und dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Zeit und ihr Interesse. Sein Dank galt ebenfalls den Mitarbeiterinnen der Fachstelle Kindertagespflege von Stadt und Landkreis Fulda, die den Fachtag organisiert hatten.

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